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Eine Stückentwicklung für zwei Spieler:innen.
Ein Abend über Schuld, Verantwortung und die Frage, wie nah wir selbst der Gewalt sind. 
Ausgangspunkt sind Texte, die um Schuld, Rache, Angst und Paranoia kreisen – und die Frage, wie Gewalt entsteht.
Andrea Mayrhörmann und Thomas Niessen stellen sich vor, wie es wäre, plötzlich über Leben und Tod entscheiden zu müssen. Zu dürfen. Oder vielleicht sogar – zu wollen?
In einer szenischen Collage aus literarischen Texten und selbstgeschriebenem Material begeben sie sich auf eine Spurensuche. Sie tauchen ein in die Gedankenwelten von Figuren, die Schuld und Gewalt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erlebt haben: als Täter, als Opfer, und als diejenigen, die darüber urteilen müssen.
Was zunächst eindeutig erscheint, wird mit jeder neuen Perspektive komplexer. Grenzen zwischen Täter und Opfer beginnen zu verschwimmen. Die Frage nach Schuld lässt sich nicht mehr klar beantworten.
SPUREN nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch diese inneren Landschaften – ohne einfache Erklärungen, ohne schnelle Urteile. Der Abend fordert heraus, genau hinzusehen und sich selbst zu positionieren.
Die Inszenierung ist das Ergebnis eines einjährigen künstlerischen Arbeitsprozesses für Menschen ohne Schauspielausbildung im BASECAMP der Theaterakademie Köln. Am Ende stehen zwei Spieler:innen mit einer eigenen Inszenierung auf der Bühne.
Schauspiel: Andrea Mayrhörmann und Thomas Niessen
Regie: Robert Christott
Idee/ Text/ Konzept: Ensemble