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Let´s play Weill!

Die Sopranistin Stefanie Wüst zeigt, in welchen Farben das „Chamäleon“ Kurt Weill schillern kann. Mit im Gepäck hat die gebürtige Kölnerin den Liedzyklus Ofrahs Lieder. Diese ersten Kompositionen des 16-jährigen Kurt Weill waren in Europa nahezu unbekannt, bis Stefanie Wüst sie wiederentdeckte. Natürlich brilliert die erfahrene Weill-Interpretin auch mit Zugstücken aus der Dreigroschenoper, mit Surabaya-Johnny, französischen Chansons oder den wirkungsvollen Musical-Hits aus der amerikanischen Zeit. Ihr Partner am Flügel ist Christopher Arpin. Der Amerikaner war seit 1982 an der Oper Bonn Korrepetitor und Studienleiter und hat mit den Sängerinnen und Sängern zahlreiche Liederabende gestaltet.

Vorstellung:

25.06.2022 / 19.30 Uhr

Tickets über KölnTicket: online, telefonisch oder in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Die Lieder Kurt Weills, von seiner Frau Lotte Lenya auf Tonträgern exemplarisch festgehalten, haben Stars der Oper immer wieder gereizt und herausgefordert. Nur wenige sind dem Wesen seiner Musik so auf die Spur gekommen wie die Kölner Sopranistin Stefanie Wüst, die sich ein Sängerinnenleben lang mit diesem Komponisten auseinandergesetzt hat. Das vorliegende Album zieht gewissermaßen die Summe aus dieser Beschäftigung und überzeugt schon mit der Musikauswahl, die viele kaum bekannte Titel enthält und die Schaffens-Perioden Weills deutlich strukturiert. Die ersten vier Stücke rücken die Dessauer Anfänge ins Licht, beginnend mit dem betont kindlichen Reiterlied des 14jährigen Komponisten. Zum Schmunzeln sind der vertonte Werbetext der Seifen-Firma Algi und das Klops-Lied auf einen Berliner Volksreim. Der Berliner Songstil ist in den für Bertolt Brecht (u. a.) geschriebenen Liedern dokumentiert. Der dritte und der vierte Teil des Programms enthalten dann – den Lebensstationen Weills folgend – einige französische Chansons und Broadway-Hits. Quasi als Epilog folgt ein Lied in hebräischer Sprache.

Quelle: Klassik-heute.de